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	<title>Musik gestern und heute</title>
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	<description>Infos über Musik</description>
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		<title>Musik &#8211; Früher und Heute</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 09:35:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Musicman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Musik ist ein bestimmendes und verbindendes Element der gesamten menschlichen Kultur. Schon vor über 30.000 Jahren gab es Instrumente. Und dennoch scheint schon die Musik des letzten Jahrhunderts weit von uns entfernt zu sein. Aber was unterscheidet die Musik des &#8230; <a href="http://www.vocesfa.com.uy/musik/musik-fruher-und-heute/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.vocesfa.com.uy/wp-content/uploads/2011/12/FrausinginMikro-200x300.jpg" alt="" title="Frau sdingt in Mikro" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-45" /><strong>Musik ist ein bestimmendes und verbindendes Element der gesamten menschlichen Kultur. Schon vor über 30.000 Jahren gab es Instrumente. Und dennoch scheint schon die Musik des letzten Jahrhunderts weit von uns entfernt zu sein. Aber was unterscheidet die Musik des letzten Jahrhunderts von der heutigen? Dies ist nicht allein eine Frage des Musikstils, sondern auch eine Frage nach der Wahrnehmung und Wertschätzung der Musik.</strong></p>
<h2>Kurzer Streifzug durch die Musikgeschichte</h2>
<p>Das 19. Jahrhundert war zunächst geprägt von der Musik der Romantik. Die wesentlichen Eigenschaften dieser Musikrichtung sind die Betonung des emotionalen Ausdrucks aber auch der Loslösung von rein musikalischen Ideen. Die Größe des Orchesters wuchs im 19. Jahrhunderts ständig, um die Klänge zu immer feineren Annoncen zu führen. Außerdem wurde immer häufiger auf Elemente aus Literatur und Volksmusik zurückgegriffen. Für die Musik im 20. Jahrhundert war vor allem der Jazz prägend. Er bildete sich aus diversen Formen der afro-amerikanischen Volksmusik heraus. Die Wurzeln finden sich sowohl in Europa, als auch in Afrika. Es bildete sich zunächst eine Mischung aus den afrikanischen Traditionen und Ritualen, das erzählende Element ist Musik oder auch Rhythmen. </p>
<h2>Technische Änderungen</h2>
<p>Musik änderte sich nicht allein durch die Strömungen, sondern auch durch die technische Veränderungen. Das Aufnehmen von Musik machte diese unabhängig von den Künstlern. Bis zu diesem Zeitpunkt war Musik entweder selbst produziert oder wurde in Kirchen und Konzert der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Damit verbunden war auch eine größere Wertschätzung. Zum abendlichen Programm ging man ins Konzert um Musik zu hören. Mit den Tonträgern konnte man das Orchester auch im Wohnzimmer hören. Mit den mobilen Geräten sogar überall. Musik geriet in den Hintergrund. Man hörte nicht mehr primär Musik, sondern fing an Musik zum Arbeiten zu hören und bald schon um damit Filme zu untermalen. Musik hat heute viele Funktionen angenommen und selten nur aus Selbstzweck. Mit der Technik veränderten sich die Instrumente. Melodie wurde Untermalung und Rhythmus das Credo.</p>
<h2>Musik heute</h2>
<p>Wenn man heute von Musik spricht, dann geht es häufig um eine persönliche Einordnung. Leute, die eine bestimmte Richtung von Rock-Musik bevorzugen, gehören damit auch einer bestimmten sozialen Gruppe an. Leute, die klassische Musik bevorzugen einer ganz anderen. Musik bestimmt sich nach Genre und dem bestimmenden Label. Daneben wurde Musik allgegenwärtig. Der Wecker mag uns mit rhythmischer Trommelmusik wecken, das Handy mit einem klassischen Klavierstück, im Film wollen wir romantische und epochale Klänge und privat hören wir elektronische Musik. Immer wieder wird das exotische gewählt. Die südamerikanische Panflötenklänge oder indische Einflüsse begegnen uns an völlig unterschiedlichen Orten. Themenmusik soll uns emotional erfassen. Sowohl in Computerspielen, als auch in Filmen. Andere Rhythmen wirken auf uns entspannend. Musik ist hier Mittel zum Zweck.</p>
<h2>Die Wahrnehmung</h2>
<p>Wenn es also um die Frage, welche Unterschiede sich in der Musik zwischen heute und dem letzten Jahrhundert feststellen lassen, dann geht es mehr um die Wahrnehmung von Musik. Natürlich hat sich auch der Stil maßgeblich verändert und sehr verschiedene Richtungen entwickelt. </p>
<p><small>Bild gefunden bei: U.P.images &#8211; Fotolia</small></p>
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		<title>MTV geht neue Wege</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 23:48:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Musicman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie alles Neue wurde auch der TV-Sender MTV anfänglich mit Skepsis beäugt, belächelt und gleich wieder totgesagt. Doch Totgesagte leben bekanntlich länger und so ist es dem Musiksender gelungen, sich in der Fernsehwelt zu etablieren und er trat von den &#8230; <a href="http://www.vocesfa.com.uy/musiksender/mtv-geht-neue-wege/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.vocesfa.com.uy/wp-content/uploads/2011/12/Quotensteigerung-300x200.jpg" alt="" title="Quotensteigerung" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-38" /><strong>Wie alles Neue wurde auch der TV-Sender MTV anfänglich mit Skepsis beäugt, belächelt und gleich wieder totgesagt. Doch Totgesagte leben bekanntlich länger und so ist es dem Musiksender gelungen, sich in der Fernsehwelt zu etablieren und er trat von den USA aus seinen Siegeszug um die Welt an.</strong></p>
<h2>Das Konzept ging auf</h2>
<p>Als 1981 der Sender MTV (MusicTeleVision) startete, war die Fachwelt skeptisch. Ein Sender, der nur Musik und hauptsächlich Videoclips zeigt, kann das gutgehen? Es war ein Wagnis, denn etwas Derartiges hatte es bis dato noch nicht gegeben. Doch die Fernsehgemeinde, vor allem die Jugend, schien genau darauf gewartet zu haben, denn das neuartige Konzept ging auf. Nach und nach gab es auf der ganzen Welt MTV-Ableger, die alle gleich erfolgreich waren. MTV stellte eine eigene Kunstform innerhalb der Fernsehlandschaft dar und war Vorreiter einer neuen Popkultur, was sich durch neuartige Formate, schnelle Bildschnitte und eine völlig neue Form der Videokunst darstellte. Die MTV-Moderatoren erlangten Kultstatus. Es wurden eigene Preise kreiert, die &#8220;MTV Music Awards&#8221; und &#8220;MTV Movie Awards&#8221;. Im Laufe der Zeit wurde das Programm auf die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Länder, in denen es ausgestrahlt wurde, zugeschnitten. MTV begann zwar als reiner Musiksender, doch nach und nach veränderte sich das Programm und die Sendungen, die nichts oder nur am Rande mit Musik zu tun hatten, bestimmten das Erscheinungsbild. Inzwischen spielen die Musikvideos nur noch eine untergeordnete Rolle.</p>
<h2>Ein Sender mit Exklusiv-Charakter</h2>
<p>War MTV in der Anfangszeit über Kabel und Satellit zu empfangen, so geht der Sender seit Januar 2011 völlig neue Wege. Das Programm ist ausschließlich als Abo-Sender auf digitalen Kabel,- Satelliten- und Breitbandplattformen empfangbar. Damit ist MTV der erste der etablierten Sender in Deutschland, der von Werbefinanzierung auf Bezahlangebot umstellt. Der Sender erhofft sich dadurch mehr Wachstum und eine besser ausbalancierte Verteilung der Erlöse. Es wird die Strategie verfolgt, gezielte Inhalte anzubieten und noch individueller auf die Wünsche der Zuschauer eingehen zu können. Bei MTV glaubt man, dass die Landschaft der Bezahlsender in Zukunft noch weiter anwachsen wird und dass der Ausbau des Pay-TV-Angebotes von den Kabelnetzanbietern künftig noch vehementer betrieben wird. Da möchte man sicherlich etwas von dem zu erwartenden Kuchen abhaben. Natürlich sollen so auch neue Einnahmequellen erschlossen werden und man versucht, vielleicht auch eine andere Zielgruppe anzusprechen. Im Gegenzug zur Privatisierung MTVs soll der Schwestersender Viva zum zentralen Musikkanal im frei empfangbaren Fernsehen werden.</p>
<h2>Ein Schritt mit Risiken</h2>
<p>Die Privatisierung von MTV wird, wie schon in den Anfängen des Senders, wiederum mit Skepsis betrachtet. Dieses Mal könnte sie jedoch berechtigt sein, denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass der deutsche Markt für Bezahlsender schwierig ist, wie man auch an anderen Kanälen sehen kann. Zudem kommt die Frage auf, warum man sich privatisieren musste, wenn man zuletzt nur einen Marktanteil von 1,8 Prozent der Zuschauer zwischen 14 und 30 Jahren erreichte. Diese Altersgruppe macht schließlich die Hauptzielgruppe von MTV aus. Eine andere Frage wäre, wie viel Personen dieses Alters sich überhaupt Bezahlfernsehen leisten können oder möchten. Wenn man bei MTV also nur auf steigende Einnahmen und neue Zielgruppen aus ist, dürfte es schwer werden diese Vorgabe zu realisieren. Die Zukunft wird zeigen, ob auch diesmal das Konzept von MTV aufgeht. </p>
<p><small> Bildquelle: Zsolt Nyulaszi &#8211; fotolia</small></p>
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		<title>Ist musikalische Förderung im Kindesalter sinnvoll?</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 15:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Musicman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine musikalische Förderung gibt es ab einem Alter von drei Jahren. Sie soll den Kindern den Weg zur Musik näher bringen und leichter machen, denn Sprache, Musik, Bewegung und Rhythmus sind Elemente, die untrennbar miteinander verbunden sind. Früh übt sich, &#8230; <a href="http://www.vocesfa.com.uy/noten/ist-musikalische-forderung-im-kindesalter-sinnvoll/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.vocesfa.com.uy/wp-content/uploads/2011/12/notenblatt-300x225.jpg" alt="" title="Notenblatt mit Stimmgabel" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-33" /><strong>Eine musikalische Förderung gibt es ab einem Alter von drei Jahren. Sie soll den Kindern den Weg zur Musik näher bringen und leichter machen, denn Sprache, Musik, Bewegung und Rhythmus sind Elemente, die untrennbar miteinander verbunden sind. </strong></p>
<h2>Früh übt sich, wer ein Meister werden will</h2>
<p>Die musikalische Früherziehung sorgt dafür, dass eine ganzheitliche Förderung des Kindes erfolgen kann. Denn eine Verfeinerung der Sinne des Kindes ist die unbedingte Voraussetzung für Denken, Lernen, Handeln und Musizieren, das ein Kind im späteren Leben erfährt. Seit den 60er Jahren wird die musikalische Förderung im Kindesalter in Deutschland angeboten. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Kindern die Musik nahe zu bringen, aber auch begabungsfördernde Anlagen rechtzeitig zu erkennen und dementsprechend zu handeln. Musik ist, wie bei den Erwachsenen auch, ein Kommunikationsmittel, das verbindet und einen positiven Effekt auf das Lern- und das Sozialverhalten der Kinder ausübt.</p>
<h2>Das Klavierspiel regt die geistige Entwicklung des Kindes an</h2>
<p>Studien haben gezeigt, dass es eine sogenannte Wechselwirkung zwischen der geistigen Entwicklung des Kindes und beispielsweise dem Klavierspielen gibt. Die Qualitäten, die sich daraus ergeben, sind Selbstdisziplin, Konzentration und was wirklich wichtig ist, gezielt zu handeln und sich nicht zu verzetteln. Auch das Einfühlungsvermögen wird gefördert. Diese besondere Entwicklung zeigt sich ganz besonders beim Klavierspielen. Aber natürlich gibt es noch andere Instrumente, die dem Kind nahegebracht werden können. Seit dem 17. Jahrhundert weiß man, dass das Singen und Tanzen schon eine Grundstufe zur musikalischen Frühförderung oder -erziehung ist und zur &#8220;Grundausbildung&#8221; gehört. </p>
<h2>Der Beginn sollte schon in Vorschule bzw. Kindergarten erfolgen</h2>
<p>Gerade Vorschulkinder zeigen sich wirklich in allen Bereichen ihres jungen Lebens von einer Offenheit, Wandelbar- uznd Beweglichkeit, dass bereits hier schon erste Ansätze für eine musikalische Förderung vorgenommen werden sollen. Dies sollte geschehen, um gerade in dieser Zeit das Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen. Man sagt, dass das musikalische Talent, das bereits im Vorschulalter entdeckt und aufgebaut wird, sich stabilisiert und sich während der gesamten Schulzeit weiterentwickelt. Eltern sollten aber bei (hoch-)begabten Kindern aufpassen, dass nicht nur die Musikalität gefördert wird, sondern auch die restlichen Schulfächer nicht zu kurz kommen, um eine einseitige Entwicklung zu vermeiden. </p>
<h2>Der Musikverein, ein beliebter Ort der Förderung</h2>
<p>In Musikvereinen oder -schulen, wird den Kindern das Singen und Musizieren nahe gebracht. Die Stunden sind oft einmal pro Woche und dauern bis zu einer dreiviertel Stunde, was ausreichend ist und nicht überfordert. Singen, Tanzen und Musizieren mit Instrumenten ist eine Einheit, die zusammen gefördert werden sollte. Es werden die Instrumente erklärt, bei denen es sich beispielsweise wie oben beschrieben, um ein Klavier handeln kann. Aber auch Flöte (Block-, Alt- und/oder Querflöte), Violine, Posaune, Gitarre oder Mandoline gehören zu diesen Instrumenten. Es gibt weit mehr Instrumente, die das Kind erlernen kann. Das ist nur ein kleiner Auszug der Bekanntesten. </p>
<h2>Noten lernen</h2>
<p>Notenlehre, an das frühkindliche Alter angepasst, gestattet dem Kind, schon früh ein Instrument zu spielen und gehört zur musikalischen Förderung des Kindes. Denn möchte ein Kind ein Instrument erlernen, so sollte es auch die Noten dafür lesen können. Ist das Kind noch klein, so werden über Symbole, Bilder oder Rhythmen die Noten nahe gebracht. </p>
<p><small> Bild gefunden bei: Robert A. Yoder &#8211; fotolia</small></p>
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		<title>Die Überflutung der Castingshows &#8211; steht die Musik im Vorder- oder Hintergrund?</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 22:56:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Musicman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unzählige Formate an Castingshows flimmern Woche für Woche über den Bildschirm und locken nicht selten mehrere Millionen Zuschauer vor das Fernsehgerät, die sich durch den Wettkampf um den vermeintlich besten Sänger prächtig unterhalten fühlen. Gerade deshalb sollten sich Castingshows die &#8230; <a href="http://www.vocesfa.com.uy/castingshows/die-uberflutung-durch-castingshows-steht-die-musik-im-vorder-oder-hintergrund/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.vocesfa.com.uy/wp-content/uploads/2011/12/konzertbuehne-300x225.jpg" alt="" title="Konzertbuehne" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-26" /><strong>Unzählige Formate an Castingshows flimmern Woche für Woche über den Bildschirm und locken nicht selten mehrere Millionen Zuschauer vor das Fernsehgerät, die sich durch den Wettkampf um den vermeintlich besten Sänger prächtig unterhalten fühlen. Gerade deshalb sollten sich Castingshows die Frage gefallen lassen, ob die Musik in diesen Formaten im Vordergrund steht oder doch der Unterhaltung durch Hintergrundberichte über die Kandidaten weichen muss.</strong></p>
<h2>Die Prophezeiung des Ausnahmemusikers</h2>
<p>In einem sind alle Castingshows gleich: Sie alle prophezeien, dass in ihrer Show der beste Sänger des Lands gefunden wird. Dabei wird natürlich immer die Qualität der Kandidaten hervorgehoben, die durch anerkannte Kenner der Musikindustrie in Form einer Jury ausgemacht werden. Die Jury ist dabei in der Regel aus bekannten Musikern, Produzenten oder Kennern des Showbusiness zusammengesetzt. Und sicherlich haben viele Teilnehmer der Castingshows eine hervorragende Stimme, doch die Vergangenheit hat gezeigt, dass kaum ein Gewinner einer Castingshow über den Beginn der folgenden Staffel hinaus ein weiteres verkaufsstarkes Album in den Plattenläden vorweisen konnte. Wor die Gründe dafür liegen, bleibt dabei verborgen. Es lässt sich nur vermuten, dass durch eine neue Staffel einer Castingshow das öffentliche Interesse am vorherigen Gewinner sinkt bzw. von ihm abgelenkt wird und somit kaum noch Geld für ein aufwendig produziertes und vermarktetes Album zur Verfügung gestellt wird. Schließlich sind in der nächsten Staffel wieder neue Geschichten über das Privatleben zu erzählen und es müssen interessante Kandidaten in den großen Boulevardblättern platziert werden, um die Quoten zu steigern. Dabei scheint kein Platz mehr für vergangene Gewinner zu sein. </p>
<h2>Vergessene Sieger gegen unvergessliche schräge Vögel</h2>
<p>Auch wenn die Sieger der Castingshows in der Regel bereits nach wenigen Monaten in der Versenkung verschwinden, bleiben doch häufig die skurrilen und schrägen Teilnehmer, die es nicht einmal über die erste Runde hinaus schaffen, dafür aber lange in Erinnerung der Zuschauer bleiben. Wird irgendwo über Castingshows gesprochen, erinnert man sich schnell an peinliche Ausrutscher, selbst auserkorene Superstars mit mangelndem Talent und schräge Vögel, die einfach nur nach ein paar Minuten Scheinwerferlicht streben. Den Unbegabten schenken die Zuschauer ein Kopfschütteln und Belustigung und nicht wenige Zuschauer schalten gerade wegen diesen unmusikalischen Teilnehmern überhaupt ein, was sich gerade darin verdeutlicht, dass die Sendungen mit den meisten der unmusikalischen und skurrilen Bewerber, die höchsten Quoten zu verzeichnen haben. Doch auch hier wird das Privatleben der aussichtsreichen Kandidaten nahezu ausgeschlachtet. So sollte man bei nüchterner Betrachtung von Castingshows zu dem Entschluss kommen, dass diese Sendungen weniger daran interessiert sind, ein begnadetes Talent zu entdecken, sondern Unterhaltung in den Vordergrund stellen, um Einschaltquoten zu erzielen, die sich durch Werbeeinnahmen in bares Geld ummünzen lassen. </p>
<p><small>Bilderquelle: picpics/automatika &#8211; fotolia</small></p>
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		<title>Die beliebtesten Barockopern</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 07:46:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Musicman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Händel, Vivaldi und Co., wer zählt zu den Besten? Welche Barockoper bezaubert Sie am meisten? Kennen Sie noch die Barockoper von Antonio Sartorio? Unterschied: Barock- und klassische Oper Eine Barockoper unterscheidet sich von einer klassischen Oper in zwei Aspekten. Zum &#8230; <a href="http://www.vocesfa.com.uy/oper/die-beliebtesten-barockopern/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.vocesfa.com.uy/wp-content/uploads/2011/12/sydney-300x195.jpg" alt="" title="Sydney Opera House " width="300" height="195" class="alignleft size-medium wp-image-18" /><strong>Händel, Vivaldi und Co., wer zählt zu den Besten? Welche Barockoper bezaubert Sie am meisten? Kennen Sie noch die Barockoper von Antonio Sartorio? </strong></p>
<h2>Unterschied: Barock- und klassische Oper</h2>
<p>Eine Barockoper unterscheidet sich von einer klassischen Oper in zwei Aspekten. Zum einen bezieht sich die Handlung meist auf Heldensagen oder Götter und das Ganze hat einen eher mystischen Touch und zum anderen sind die Gefühle musikalisch repräsentativer, die Affektenlehre wird in einer Barockoper deutlicher zum Ausdruck gebracht, als in einer &#8220;normalen&#8221; Oper.</p>
<h2>Inspirationen</h2>
<p>Besonders die griechischen und römischen Götter und Monarchen dienten als Inspiranten für Barockopern. &#8220;Giulio Cesare in Egitto&#8221; ist beispielsweise eine leider in Vergessenheit geratene, venezianische Barockoper aus dem Jahre 1676 von Antonio Sartorio. Diese Oper erzählt in einer sehr leidenschaftlichen Weise und zugleich auf eine überaus dramatische Art, über die Verbindung zwischen dem römischen Kaiser Julius Cäsar und der ägyptischen Königin Kleopatra. Diese Barockoper wurde erst rund 320 Jahre später wieder auf die Bühne geholt. Von Attilio Cremonesi bei den Innsbrucker Festwochen im Jahre 2004.</p>
<h2>Griselda, Solimano, Motezuma und mehr</h2>
<p>Die populärsten Barockopern sind &#8220;Griselda&#8221; von Pietro Alessandro Gaspare Scarlatti, &#8220;Deidamia&#8221; von Georg Friedrich Händel, &#8220;Farnace&#8221; von Antonio Vivaldi, &#8220;Solimano&#8221; von Johann Adolph Hasse, &#8220;Venus and Adonis&#8221; von John Blow, &#8220;Orpheus und Eurydike&#8221; von Willibald Gluck und &#8211; ebenfalls von Vivaldi &#8211; &#8220;Motezuma&#8221;, eine Barockoper in drei Akten über einen mexikanischen Herrscher. Während &#8220;Solimano&#8221; über einen türkischen Großsultan handelt, der sich mit seinem Sohn entzürnt, stellen Barockopern wie &#8220;Venus and Adonis&#8221; oder auch &#8220;Orpheus und Eurydike&#8221; die Liebe in den Vordergrund. </p>
<h2>Die Liebe als beliebte Muse</h2>
<p>Schmachtende Paare waren immer schon ein beliebter Stoff für Geschichten aller Art. Erinnern Sie sich in diesem Zusammenhang an die bekannteste Tragödie &#8220;Romeo und Julia&#8221; von William Shakespeare aus dem späten 16. Jahrhundert. Im Jahre 1776 hat erstmals Georg Anton Benda aus Shakespeares Vorlage eine Oper des tragischen Liebespaares komponiert. Diese gilt jedoch eher als klassische Oper. Carl Heinrich Grauns Barockoper &#8220;Montezuma&#8221; ähnelt Vivaldis &#8220;Motezuma&#8221; inhaltlich, jedoch hat Graun sie nicht so detailliert ausgeschmückt. Seine Version der Barockoper hat beispielsweise das &#8220;Theater der Welt&#8221; im Jahre 2010 als Neuinszenierung erfolgreich wieder auf die Bühne gebracht. </p>
<h2>Ohne Libretto keine Oper</h2>
<p>Das Wort &#8220;Libretto&#8221; kommt aus dem Italienischen und bedeutet &#8220;Büchlein&#8221;. Damit ist die Textvorlage für den Operngesang gemeint. Ähnlich wie das Drehbuch zu einem Kinofilm. Zum Beispiel war Giovanni Ambrogio Migliavacca bei Johann Adolph Hasses Barockoper &#8220;Solimano&#8221; für das Libretto verantwortlich. So braucht jeder Komponist seinen Librettisten. Apostolo Zeno war beispielsweise der Librettist für Scarlattis &#8220;Griselda&#8221;. Auch Vivaldi nutze ihn als Librettisten, als er 1735 seine Version von &#8220;Griselda&#8221; aufführen ließ. Ob Oper, Kantate, Operette oder Oratorium, die Bezeichnung für die Textvorlage ist immer Libretto. Es gab auch einige Künstler, wie etwa Richard Wagner, die ihre eigenen Inszenierungen vertonten und damit sowohl Komponist, als auch Librettist ihrer Werke waren. Generell jedoch komponierte der eine Künstler und der andere textete. So fand oftmals eine gute Zusammenarbeit zwischen Komponisten und Librettisten statt. Schon damals galten die Librettisten als hochangesehene Künstler und wurden sehr geachtet. Die Zusammenarbeit zwischen Lorenzo da Ponte (Librettist) und Wolfgang Amadeus Mozart (Komponist) war zum Beispiel von sehr langer Dauer. </p>
<p><small>Bild gefunden bei: Chee-Onn Leong &#8211; Fotolia</small></p>
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		<title>Das Phänomen Boyband</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 22:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Musicman</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie lassen die Herzen junger Mädchen höher schlagen und sorgen für Ohnmachtsanfälle und Kreischattacken während der Konzerte. Hübsche Jungs, die gut singen und auch noch tanzen können, bedeuten eine sichere Bank für Plattenfirmen und Konzertveran&#173;stalter. Boybands sind der Stoff, aus &#8230; <a href="http://www.vocesfa.com.uy/boybands/das-phanomen-boyband/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.vocesfa.com.uy/wp-content/uploads/2011/12/Fans-300x156.jpg" alt="" title="Fans" width="300" height="156" class="alignleft size-medium wp-image-10" /><strong>Sie lassen die Herzen junger Mädchen höher schlagen und sorgen für Ohnmachtsanfälle und Kreischattacken während der Konzerte. Hübsche Jungs, die gut singen und auch noch tanzen können, bedeuten eine sichere Bank für Plattenfirmen und Konzertveran&shy;stalter. Boybands sind der Stoff, aus dem Teenagerträume gemacht sind.</strong></p>
<h2>Boyband &#8211; was ist das?</h2>
<p>Als Boyband wird gemeinhin eine Gruppe von Jungs/Männern bezeichnet, die gut mehrstimmig zusammen singt. Natürlich wird von den Bandmitgliedern auch erwartet, dass sie gut nach Choreographie tanzen können. Sie sollen jung sein und gut aussehen, es ist jedoch nicht zwingend erforderlich, dass sie auch Instrumente beherrschen. Einige Boybands formierten sich, weil ihre Mitglieder sich schon kannten, beispielsweise vom Chor oder aus der Schulzeit. In den meisten Fällen jedoch werden Boybands zusammengewürfelt, entweder von Plattenproduzenten oder bei Castings. Die Idee ist nicht neu. Schon im späten 19. Jahrhundert gab es Männergruppen, die zusammen sangen. In den 1960iger Jahren waren die Beatles wohl die Boyband schlechthin, sie waren jung, erfolgreich, gutaussehend und machten ihre Musik auch noch selbst. Mit ihrem braven Image verdrehten sie den Mädchen reihenweise die Köpfe und begeisterten auch noch deren Mütter. Der Begriff &#8220;Boyband&#8221; wurde erst in den 1980igern geprägt. Ihre Blütezeit hatten die Boybands allerdings in den 1990igern mit ihren Gallionsfiguren Backstreet Boys und Take That. Nun hatte sich das Erscheinungsbild allerdings gewandelt. Waren es früher wirklich Bands, die selbst ihre Instrumente spielten, so trat das jetzt in den Hintergrund. Es war wichtiger, gut auszusehen und tanzen zu können. Sie mussten die Mädchen begeistern, die dann wiederum ihre CDs kauften und dafür sorgten, dass ihre Konzerte ausverkauft waren. Auch das Merchandising darf nicht vergessen werden, also der Umsatz, der mit dem Verkauf von T-Shirts, Tassen, Bettwäsche und dergleichen erzielt wurde. Aufgrund dessen wurden die Boybands in der Musikszene eher belächelt und auf keinen Fall als ernstzunehmende Musiker gesehen. Doch der Erfolg gab der Plattenindustrie Recht. Konnte das jedoch immer so weiter gehen?</p>
<h2>Die Helden sind müde</h2>
<p>Den erfolgreichen Boybands wurde ein wahres Mammutprogramm abverlangt. Sie mussten ihre Verträge erfüllen, die sie zu einer bestimmten Anzahl CDs und Tourneen verpflichteten. Darüber hinaus gab es eine Menge öffentlicher Auftritte und anderweitiger Verpflichtungen und immer mussten sie freundlich sein, gut aussehen und ihre Pflicht erfüllen. Das geht natürlich an die Substanz. Die Boybands bestanden in der Regel aus Teenagern, nicht viel älter als die Zielgruppe, die sie bedienen sollten. Es gab für sie kein Privatleben mehr und wenn doch, mussten sie damit rechnen, auf Schritt und Tritt von Fotografen und Fans verfolgt zu werden. Nachdem die Jungs dieses Leben jahrelang gelebt hatten, sicherlich auch getrieben von ihrem Erfolg und den Millionen auf ihren Bankkonten, fühlten sich viele ausgebrannt und wollten ihre versäumte Jugend nachholen. Andere wiederum kamen mit ihrem frühen Erfolg und dem vielen Geld nicht klar, verloren die Bodenhaftung und bekamen Alkohol- und/oder Drogenprobleme, sodass mit der Zeit die Boybands mehr und mehr in der Versenkung verschwanden.</p>
<h2>Trends kommen und gehen</h2>
<p>Die Idole der Teenies von damals sind in die Jahre gekommen und mit ihnen ihre Fans. Die Comeback-Versuche von Backstreet Boys und Take That waren zwar kurrzeitig erfolgreich, jedoch waren sie nicht von langer Dauer. Hinzu kommt, dass die Mitglieder der Bands eigene Projekte verfolgen. Einige von ihnen haben sich als Solokünstler einen Namen gemacht. Die Teenies von damals sind heute gestandene Frauen/Männer und stehen ihrer Euphorie nüchterner gegenüber. Die heutige Jugend hat andere Idole. Die Boybands hatten ihre große Zeit, doch die Zeiten ändern sich und mit ihnen auch die Trends. </p>
<p><small>Bilderquelle: G.Light &#8211; Fotolia</small></p>
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