Ist musikalische Förderung im Kindesalter sinnvoll?

Eine musikalische Förderung gibt es ab einem Alter von drei Jahren. Sie soll den Kindern den Weg zur Musik näher bringen und leichter machen, denn Sprache, Musik, Bewegung und Rhythmus sind Elemente, die untrennbar miteinander verbunden sind.

Früh übt sich, wer ein Meister werden will

Die musikalische Früherziehung sorgt dafür, dass eine ganzheitliche Förderung des Kindes erfolgen kann. Denn eine Verfeinerung der Sinne des Kindes ist die unbedingte Voraussetzung für Denken, Lernen, Handeln und Musizieren, das ein Kind im späteren Leben erfährt. Seit den 60er Jahren wird die musikalische Förderung im Kindesalter in Deutschland angeboten. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Kindern die Musik nahe zu bringen, aber auch begabungsfördernde Anlagen rechtzeitig zu erkennen und dementsprechend zu handeln. Musik ist, wie bei den Erwachsenen auch, ein Kommunikationsmittel, das verbindet und einen positiven Effekt auf das Lern- und das Sozialverhalten der Kinder ausübt.

Das Klavierspiel regt die geistige Entwicklung des Kindes an

Studien haben gezeigt, dass es eine sogenannte Wechselwirkung zwischen der geistigen Entwicklung des Kindes und beispielsweise dem Klavierspielen gibt. Die Qualitäten, die sich daraus ergeben, sind Selbstdisziplin, Konzentration und was wirklich wichtig ist, gezielt zu handeln und sich nicht zu verzetteln. Auch das Einfühlungsvermögen wird gefördert. Diese besondere Entwicklung zeigt sich ganz besonders beim Klavierspielen. Aber natürlich gibt es noch andere Instrumente, die dem Kind nahegebracht werden können. Seit dem 17. Jahrhundert weiß man, dass das Singen und Tanzen schon eine Grundstufe zur musikalischen Frühförderung oder -erziehung ist und zur “Grundausbildung” gehört.

Der Beginn sollte schon in Vorschule bzw. Kindergarten erfolgen

Gerade Vorschulkinder zeigen sich wirklich in allen Bereichen ihres jungen Lebens von einer Offenheit, Wandelbar- uznd Beweglichkeit, dass bereits hier schon erste Ansätze für eine musikalische Förderung vorgenommen werden sollen. Dies sollte geschehen, um gerade in dieser Zeit das Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen. Man sagt, dass das musikalische Talent, das bereits im Vorschulalter entdeckt und aufgebaut wird, sich stabilisiert und sich während der gesamten Schulzeit weiterentwickelt. Eltern sollten aber bei (hoch-)begabten Kindern aufpassen, dass nicht nur die Musikalität gefördert wird, sondern auch die restlichen Schulfächer nicht zu kurz kommen, um eine einseitige Entwicklung zu vermeiden.

Der Musikverein, ein beliebter Ort der Förderung

In Musikvereinen oder -schulen, wird den Kindern das Singen und Musizieren nahe gebracht. Die Stunden sind oft einmal pro Woche und dauern bis zu einer dreiviertel Stunde, was ausreichend ist und nicht überfordert. Singen, Tanzen und Musizieren mit Instrumenten ist eine Einheit, die zusammen gefördert werden sollte. Es werden die Instrumente erklärt, bei denen es sich beispielsweise wie oben beschrieben, um ein Klavier handeln kann. Aber auch Flöte (Block-, Alt- und/oder Querflöte), Violine, Posaune, Gitarre oder Mandoline gehören zu diesen Instrumenten. Es gibt weit mehr Instrumente, die das Kind erlernen kann. Das ist nur ein kleiner Auszug der Bekanntesten.

Noten lernen

Notenlehre, an das frühkindliche Alter angepasst, gestattet dem Kind, schon früh ein Instrument zu spielen und gehört zur musikalischen Förderung des Kindes. Denn möchte ein Kind ein Instrument erlernen, so sollte es auch die Noten dafür lesen können. Ist das Kind noch klein, so werden über Symbole, Bilder oder Rhythmen die Noten nahe gebracht.

Bild gefunden bei: Robert A. Yoder – fotolia

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